Ach wie niedlich ist das denn?
Ein Hund spielt mir zwei kleinen Schweinchen … ich finde es knuffig.
Gefunden im Facebookstream von Richard Nirschl
Ach wie niedlich ist das denn?
Ein Hund spielt mir zwei kleinen Schweinchen … ich finde es knuffig.
Gefunden im Facebookstream von Richard Nirschl
Huch, ein Stöckchen kam hier angeflogen von Thomas Kujawa. Das erste Stöcken im Jahr 2012 welches ich gerne auffange.
Für alle die nicht wissen was ein Stöckchen ist: Ein Blogstöckchen (kurz: Stöckchen) ist eine Aktion mit dem Ziel Blogs und Blogger besser miteinander zu vernetzen, und dabei ein bestimmtes Thema gemeinsam zu bearbeiten. Im Gegensatz zur Blogparade, bei der das Thema von den Teilnehmern in der Regel recht offen interpretiert werden kann, sind Blogstöckchen stärker organisiert. (Quelle: Stefan Waidele)
Hier nun also die Fragen und meine Antworten:
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Ein Kapitel abgeschlossen, ein neues geht los, oder wie mein Freund Christian Scheinhardt zu mir sagte: “Wenn sich eine Tür schliesst öffnet sich woanders ein Tor” oder so ähnlich.
Die letzte Woche war echt schlimm. Wir mussten unsere Tankstelle schliessen, für mich und ein Teil des Teams schon die 2. Tankstellenschliessung. Am Freitag dann noch eine Beerdigung von einem lieben Stammkunden den ich schon seit 7 Jahren kannte.
Ein paar Worte zur Tankstelle: Diese Tankstelle war etwas besonderes.
Diese Tankstelle war vor 11 Jahren der Geburtsort der Reinwald Tank und Shop GmbH.
Damals war Susi, unsere Chefin, gerade mal 21 Jahre alt und hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Diese Tankstelle war Zentrale des ganzen Wahnsinns, 2 Jahre durfte ich an dieser Tankstelle arbeiten, insgesamt 7 Jahre war ich im Unternehmen.
Wir waren ein insgesamt sehr junges Team, wir sind mit sehr viel Elan, Motivation und mit sehr viel Spaß an die ganze Sache ran gegangen. Das spürten auch die Kunden und fühlten sich die ganzen Jahre sehr wohl und gut versorgt.
Susi hielt ihre Teams immer mit den unterschiedlichsten Aktivitäten bei Laune, wir waren gemeinsam Essen, Skifahren, Painball spielen, Wakeboard und Wasserski sind wir gefahren, mit einer Grinsel gestrandet, mit einem Schlauboot totesmutig rafften und gemeinsam auf dem Schießstand, wir irrten mit einem Floß auf der Spree rum und noch vieles mehr. Wir nahmen ganze Tanzflächen ein, wir haben Alkohol vernichtet wie eine ganze Kompanie.
Aus Chefin und Kollegen wurden Freunde, Freunde mit denen ich auf jedenfall weiterhin Kontakt halten werde. Auch aus Kunden wurden Freunde mit denen man sich auf ein Bierchen trifft. Aus manchen Kunden wurden sogar Kollegen.
So etwas findet man nie wieder.
In der letzten Woche ging es hin und her. Weiter oder nicht weiter. Alle 5 Minuten änderte sich die Situation an der Tankstelle. Selbst als alles leer geräumt und abgebaut war gab es noch ein paar Hoffnungsschimmer das wir den Standort weiter halten können.
Doch zum Ende hin war das Schicksal unserer Firma an diesem Standort klar.
Es ist zu Ende. Für einige Kollegen geht es an den Tankstellen “Straße am See” (Kulke oder einfach See genannt) und “Maximillianallee” (Maxi genannt) weiter.
Mit einer megageilen Party verabschiedeten wir uns von unseren Kunden, Geschäfts-partnern und Freunden und tanzten bis in den Morgen hinein.
Für mich beginnt nun ein ganz neues Kapitel. Ich fange am Dienstag als Vermietrepräsentant in der Autovermietung Hertz an. Die neuen Kollegen und der Chef sind sehr nett, das Betriebsklima scheint auch zu stimmen. Auf mich kommen im neuen Team völlig neue Aufgaben zu, die es nun zu bewältigen gibt. Ich gehe sehr positiv an die neuen Herausforderung heran und bin guter Dinge. Für mich auch völlig neu sind die Arbeitszeiten, denn ich arbeite keine Schichten mehr.
Ich möchte an dieser Stelle Susi für die schönen Jahre im Unternehmen danken und natürlich auch meinen Kollegen ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.
R.I.P. Zscho